TOP 10 GEGESSEN

TOP 10 GEGESSEN: Wie ist es möglich herauszufinden, welche Gerichte mir im gerade zu Ende gehenden Jahr 2012 die liebsten waren? Weiß ich nach Monaten noch, was mir am besten geschmeckt hat, trotz meiner Aufzeichnungen? Ist es sinnvoll, dies auf zehn Gerichte zu reduzieren?

Ich könnte noch weitere zweifelnde Fragen zur Sinnhaftigkeit eines solchen Bestrebens anführen.

Aber:

Wir leben in einer Zeit der „Listen“!

Und:

Ich hatte Spaß, über eine solche Liste nachzudenken. TOP 10 GEGESSEN

Vierfache Gänseleber Variation: Landhaus Kuckuck in Köln von Erhard Schäfer (Ich liebe Gänsestopfleber! Wenn Tierschützer konsequent wären, müssten sie noch vor der Gänse-Leber-Mast das Verbot von Haustieren fordern. Schäfer kombiniert vier unterschiedliche Texturen, Temperaturen, Aromen und Düfte in grandioser Weise miteinander.)

  • Amuse-Variationen: Vendome in Bensberg von Joachim Wissler (Jedes ein kleines Kunstwerk, nirgendwo in dieser Vollendung angetroffen!)
  • Udon Nudeln: Koya in London von Junya (Eine japanische Alltagsspeise ohne europäische Zugeständnisse; geradeaus, schmackhaft und perfekt.)
  • Kaninchen – Pot au feu‚ Erinnerungen an Kreta. Weiße Bohnen, Kartoffeln, Blattspinat, Feta, Oregano und Zitrone: Aqua in Wolfsburg von Sven Elverfeld (Eine eher rustikale Kreation, unübertroffen in ihrem Aroma.)
  • Der Herrentoast. Onsenei. Ochsenmark. Osietra Imperial Kaviar, Kräuterpesto: Berens am Kai in Düsseldorf von Holger Berens (Ein Klassiker, den ich immer wieder genießen würde.)
  • Languste enchilada: Paladar San Christobal in Havanna von Carlos Christobal (Frische kubanische Langusten, ohne Speisevorschriften der EU-Bürokraten zubereitet, sind eindrucksvoller als jeder Maine-Hummer. Habe ich im Februar gegessen, als dieser Blog noch nicht angedacht war.)

Das waren meine TOP 10 GEGESSEN